Chronik lang - Stein-Bockenheim

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Chronik
03.07.2019
Seniorenausflug 2019 nach Miltenberg im Odenwald
Am Mittwoch, den 03.07.2019 starteten die Seniorinnen und Senioren unserer Ortsgemeinde um 10 Uhr mit dem Bus nach Miltenberg im Odenwald.
Auf dem Weg dorthin gab es natürlich wieder die traditionellen "Frühstücksrast" mit Verlosung. Nach einer wunderschönen und kurzweiligen Stadtführung
in Miltenberg, mit der sich anschließenden Möglichkeit zum Einkauf, ging es weiter zum Abendessen zur Gaststätte Kuralpe Kreuzhof nach Lautertal (in der Nähe des Felsenmeeres).
Vielen Dank an die Organisatoren Christiane Krisztmann-Horn und Siegbert Mees.
Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr !
20.06.2019
Dienstältester Bürgermeister des Landkreises wird nach 32 Jahren mit einer Überraschung verabschiedet
Der Stein-Bockenheimer Ortsbürgermeister Siegbert Mees wird während seiner letzten Sprechstunde von den Bürgerinnen und Bürgern, den Ortsvereinen und der Familie überrascht. Es ist Mittwoch, 26.06.2019, 18:30 Uhr. Siegbert Mees geht wie gewohnt in seine Sprechstunde, wo bereits sein Nachfolger, der 1. Beigeordnete Thorsten Jahn wartet. Siegbert Mees weiß zu dieser Zeit noch nicht, dass seine letzte Sprechstunde nach 32 Dienstjahren als Bürgermeister die Sprechstunde mit den meisten Besuchern sein wird.
Bis 19:10 Uhr läuft zunächst alles wie gewohnt, die Beiden besprechen offene Themen und klären Dinge ab. Ab 19:10 Uhr versammeln sich vor dem Rathaus die ersten Bürgerinnen und Bürger, bauen Bistrotische, eine Sekttheke und Bänke auf. Dies geschieht so leise, dass Siegbert Mees im ersten Stock des Rathauses hiervon nichts mitbekommt. Als er wie gewohnt zu einer Zigarettenpause nach draußen will, hält Thorsten Jahn ihn hiervon geschickt ab.
Punkt 19:30 Uhr geht´s dann nach draußen zur „Zigarettenpause“. Was Siegbert Mees dort erwartet macht ihn sprachlos. Nahezu 100 Bürgerinnen und Bürger inklusive aller Vertreter der örtlichen Vereine und der Feuerwehr empfangen den scheidenden Ortsbürgermeister mit Applaus.
Thorsten Jahn, der die Idee zu dieser Aktion hatte, würdigte in einer Ansprache die Werke und das Handeln von Siegbert Mees, übergab Geschenke und eine Dankurkunde an den Jubilar und hob die lange Zeit des Ehrenamtes wertschätzend hervor. Ihm schloss sich der Verbandsbürgermeister Gerd Rocker an, der sich unter anderem für die lange Zeit der guten Zusammenarbeit herzlich bedankte. Sein Besuch zeugte ebenso von Wertschätzung und Anerkennung. Der Gesangverein bedankte sich mit einem schönen Liedbeitrag. Die Vereinsvertreter bedankten sich für 32 Jahre toller Unterstützung und ein jederzeit offenes Ohr für ihre Belange mit einer Ruhebank für den heimischen Garten.
Siegbert Mees war sichtlich gerührt von den schönen Worten, der tollen Überraschung und den vielen Besuchern.
Eine hervorragende Aktion, die den Dienstältesten Bürgermeister des Landkreises nach 32 Jahren würdevoll in den Ruhestand verabschiedet.
26.05.2019
Ergebnis Gemeinderatswahl Stein-Bockenheim
05.03.1994
Aufforstung 1994
Unser Wald soll leben - Stein-Bockenheimer Bürgerinnen und Bürger pflanzen 22500 neue Bäume im Jungenwald
"Kyrill", der heftige Sturm, der im Januar 2007 über Deutschland fegte, hat im Stein-Bockenheimer Jungenwald kaum Spuren hinterlassen. Ganz anders war das 1990 mit "Wiebke" und den Winterstürmen in den drei folgenden Jahren. Die haben einer riesigen Fichten-Monokultur mitten im Stein-Bockenheimer Mischwald heftig zugesetzt. Hinzu kamen Borkenkäferplagen, die in den Trockenjahren bis 1993 den angeschlagenen Fichten den Rest gaben. Fünf Hektar groß war die Fläche, die zwischen 1990 und 1993 Stück für Stück gerodet werden mussten.
Unter dem Motto "Unser Wald soll leben" startete Ortsbürgermeister Mees eine Aktion zur Aufforstung. "Sollen diese Flächen brach liegen bleiben und versteppen? In der heutigen Zeit ist doch jeder Baum lebensnotwendig, deshalb kann und darf das nicht sein", hieß es in einem der Aufrufe zum Mitmachen an alle Bürgerinnen und Bürger. An drei Samstagen (am 5., 12. und 19. März 1994) haben über 50 Stein-Bockenheimer(innen) unter der Leitung von Revierförster Klaus Steinhauer 20000 Rotbuchen-Wildlinge und 2500 Bergahorn-Wildlinge gepflanzt. Die Bäumchen stammten aus dem Staatswald bei Oberwiesen bzw. aus dem eigenen Wald.
Die fünf Hektar große Fläche wurde damals nicht eingezäunt. Stattdessen wurde jeder Setzling einzeln gegen Wildverbiss geschützt.
Heute zeigt das aufgeforstete Waldstück deutlich, dass diese Aktion "Unser Wald soll leben" Früchte trägt. Der Stein-Bockenheimer Wald lebt.
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